Auf den Spuren des Apostel Paulus!

12. Tag: Badeurlaub

Der Platz hatte sich stark verändert. In den 70er Jahren waren die Mocamps bestens ausgerüstet. Damals gab es Busunternehmen, die von London nach Indien fuhren und dabei natürlich quer durch die Türkei. Deshalb gab es offene, gefließte Räume, vor deren Wände gefließte Arbeitsflächen mit Gaskochern angebracht waren. Jeder konnte dort kochen, man durfte nur den Buslern nicht in die Mittagshektik platzen. Dann gab es noch einen zweiten Raum, der sehr liebevoll in orientalischem Ambiente eingerichtet war, wo man sich zum Essen der eigenen Kochergebnisse niederlassen konnte. Diese Zeiten sind natürlich passe. Da fast ausschließlich Wohnmobilcamper anzutreffen sind, rentiert sich das nicht mehr. Auch die Qualität der Toiletten hat etwas nachgelassen. Auch eine Folge der "Selbstversorger", die sich nicht scheuen, an jedem schönen Fleck ihr Wohnmobil hinzustellen, dann aber das WC auf dem Campingplatz leeren, weils ja billiger ist.
Diesmal mußten wir mit einem sonnigen Stellplatz zufrieden sein, weil der Platz ziemlich belegt war. Aber das Meer war sauber, keine Algen o.ä. Überhaupt ist dieser Platz ein kleines Paradies. Gegen Abend sind wir dann mit einem Mietboot ein bischen rausgefahren, um das ganze einmal von der anderen Seite zu sehen.



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23.06.2008 ©Gabriele Berg