Nach dem Frühstück kümmerten wir uns zuerst um unseren kaputten Reifen. Aber der Reifenreparateur (Lastiker) konnte trotz aller Mühe, die er sich gab, nichts für den Stahlgürtelreifen tun.
So besichtigten wir das Melana Kloster und fuhren dann weiter durch die Steppe und über einen Paß bis wir den Beysehirsee und Beysehir vor uns liegen sahen. Man kann dort sehr gut die verschiedensten Sedimentschichten erkennen. Gegessen haben wir im Motel Marti, wo wir auch ein 3-Bett-Zimmer nahmen. Wir wollten natürlich auch die hölzerne Moschee in Beysehir besichtigen, aber wir hatten Pech. Sie war verschloßen und der Hodja war in der Mittagspause, die ja lang sein kann. So fuhren wir noch ein kurzes Stück zu einem hethitischen Monument, das an einer Quelle steht. Es ist aus der Zeit des hethitischen Reiches 1450 - 1200 v. Chr. Wir bekamen dort über die Kinder sehr schnell Kontakt zu den türkischen Kindern und ihren Müttern, die an der Quelle saßen und aus kratziger Wolle Hüttenschuhe strickten, die sie dann von Großhändlern abgekauft bekamen. Den Rest des Tages und die Nacht erholten wir uns im Motel, was nach der Anspannung vom Vortag auch nötig war.