Auf den Spuren des Apostel Paulus!
9. Tag: von Kusadasi nach Fethiye (Lykien) 469 km
Nachdem wir alles abgebaut hatten, fuhren wir nach Milet und weiter nach Didyma. Da gab es schöne Badebuchten, aber zum Teil nicht sauber, weil naturbelassen! Didyma hatten wir bereits bei einer früheren Reise besichtigt und der Kinder wegen ausgelassen. Uns zog es in den Süden.
Die Strecke führte über hohes Gebirge, in vielen Windungen ging es dann plötzlich bergab nach Ölu Deniz, dem Werbeträger der Türkei! Immer wenn man einen einsamen Strand mit türkisblauem, klarem Meer als Poster sieht, kann man davon ausgehen, daß es sich um Ölu Deniz handelt. Zuerst fielen uns lauter Sonnenschirme und Autos auf. Welch ein Gedränge. Es sollte aber zwei Campingplatze auf der anderen Seite der Strandstraße geben. Doch das wollten wir nicht. Die Kinder sollten auch einmal allein an den Strand gehen können, ohne Straßenüberquerung. Unsere Tour führte uns auf sehr schlechter Straße eine Bucht weiter zu einem einfachen Campingplatz, auf dem nur Einheimische Zelte aufgebaut hatten.

10. Tag: Badeurlaub
Ein reiner Badetag lag vor uns. Der Strand war im hinteren Bereich sandig, dann feiner Kies und im Wasser faustgroße Steine. Herrlich zum Schnorcheln! Wir haben viele bunte Fische gesehen, die sich jedoch nicht fangen ließen.
Auffallend war die Windstille, selbst am Strand gab es kein Lüftchen. Am Abend kochten wir selbst auf unserem einflammigen Kartuschenkocher. Es sollte Erbseneintopf geben. Leider stieß ich aus Versehen an den Tisch, auf dem der "Herd" stand und alles fiel um. Sofort waren wir von einer heimlich herbeizitierten Wespenschar umringt, die sich über unseren Eintopf hermachte. Wir überließen ihnen alles und gingen zum Vespern an den Strand und kamen erst spät zum Schlafen wieder.