Auf den Spuren des Apostel Paulus!

Alanya!

Alanya, mit 22 000 Einwohnern war eine malerische Hafenstadt, die in den letzten Jahren zu einem vielbesuchten Seebad wurde. Alanya, das antike Korakesion, breitete sich am Fuß einer ins Meer vorspringenden, felsigen Halbinsel aus.
Ursprünglich eine Grenzfeste Kilikiens, errichtete im 2. Jahrh. v. Chr. der Seeräuber Diodor Tryphon eine Festung. Als der römische Feldherr Pompejus 78-65 v. Chr. dem Seeräuberwesen an der kilikischen Küste ein Ende bereitete, schleifte er auch Korakesion. Weder in römischer, noch in byzantinischer Zeit gewann der Ort an Bedeutung. Erst der Seldschukensultan Alaettin Kayakobat I. baute die Stadt 1221 zur Seefestung aus und errichtete die Bauten, die heute noch das Gesicht Alanyas bestimmen.
Im Burghof standen die Ruinen einer kleinen byz. Kirche.
Der Blick von den Burgmauern in westlicher Richtung und der Blick in südlicher Richtung weisen aufs Meer hinaus. An diesen Klippen hatte man sich der Schwerverbrecher entledigt. Uns schauderte es jedenfalls beim Hinuntersehen!
Der Blick nach Osten zeigt uns, wo wir noch hin müssen. Der rote Turm, Wahrzeichen Alanyas wurde 1225 vom Architekten Ebu Ali aus Aleppo gebaut und 1948 restauriert. Der mächtige achteckige Bau ist 46 m hoch, seine Seiten sind 12 m breit. Der dreistöckige Turm mit Dachterrasse ist um eine zentrale Säule errichtet, die im oberen Teil als Zisterne diente.
Die Mauern umschließen die Altstadt, den Burgberg und die Zitadelle.


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01.10.2000 ©Gabriele Berg