Auf den Spuren des Apostel Paulus!

Das Artemision:!

war eins der sieben Weltwunder! "Artemis Polymastos" bedeutede die Vielbrüstige. Sie symbolisierte Vitalität und die nährende Kraft der Erde. Sie war die Göttin der Natur, der Produktivität, die Beschützerin der Jungfrauen, der wilden Tiere und der Seeleute.
Man nahm an, die Statue der Göttin sei entweder ein Geschenk der Amazonen oder direkt vom Himmel gekommen. Sie wirkte Wunder, heilte Kranke, regelte den Handel, löste Schwierigkeiten und tat viel Gutes. Jeder, der bei ihr Asyl suchte, war sicher vor Verfolgung.
Die heilige Stadt war gleichzeitig eine Stadt des Vermögens. Geld aus allen Ländern der Welt floß hier zusammen. Der Tempel besaß eine eigene Bank. Ephesus besaß den Titel: Bank Asiens, in der Könige, Städte und Privatleute ihr Geld deponierten.
Der Tempel war 4 mal größer als das Parthenon in Athen. Ganz Asien hatte die Mittel dazu gegeben. Er war etwa 14 m lang, 75 m breit, hatte 127 Säulen, jede 20 m hoch, jede einen König repräsentiertend. 36 Säulen waren mit Reliefs geschmückt. Darin stand eine Artemisstatue aus Zedern- und Ebenholz. Die Decke bestand ebenfalls aus Zedernholz, die Türen aus Zypressen, die Stufen, die zum Dach führten aus Wurzelstücken der Weinreben.
Leider steht heute von diesem Weltwunder außer einen einzigen Säule nichts mehr an Ort und Stelle.

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30.09.2000 ©Gabriele Berg