cavusin

Cavusin - zerstört in einer Nacht!



Cavusin liegt etwa 3 km nördlich von Göreme. In einer Nacht 1963 stürzte die gewaltige Felswand, die dem Dorf Rückhalt war, ein und kostete vielen Menschen das Leben. Zuvor wurde Cavusin wegen der berühmten Täuferkirche aufgesucht.

Der Vorraum der Cavusin Kilisesi ist eingestürzt und so sind die Fresken, die die Erzengel Gabriel und Michael zeigen, der Sonne ausgesetzt. Wer übrigens in den Ruinen auf Spurensuche geht, tut dies auf eigene Verantwortung. Die überlebenden Menschen haben in der Nähe eine neue Siedlung gegründet.

Hier sowie in Zelve kann man die schönsten Fenkamine sehen. Sie zeigen eine bereits weit fortgeschrittene Errusion und irgendwann einmal brechen sie zusammen.

Zelve - auch Dreifingertal genannt!


1967 wurde das Dorf zum Museum deklariert. Das ganze Gebiet besteht aus drei Tälern, die zu nicht ganz ungefährlichen Streifzügen verleiten. Mit einem dreieckigen Verkehrsschild wird auf den Fußwegen vor Steinschlaggefahr gewarnt.

Sehenswert sind noch die alte Mühle, sowie eine Felsenmoschee mit einem Mini-Minarett. Die Täler sind teilweise mit unterirdischen Gängen verbunden. Betreten auf eigene Gefahr.
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25.09.2000 ©Gabriele Berg