Auf den Spuren des Apostel Paulus!

Myra, die stadt des Heiligen Nikolaus!

Vorbei an malerischen Buchten, an Felsengräbern, die in das Lykische Taurusgestein gehauen waren und an den Ruinen einer byzantinischen Kirche führte unser Weg nach Myra!

Myra war eine der frühesten, lykischen Städte und war so bedeutend, daß es drei Stimmen im lykischen Verband hatte. 18 n Chr. besuchten der Imperator Germanicus und seine Frau Agrippina Myra und 60 n. Chr. kam Paulus auf dem Weg nach Rom hier vorbei. Vom 2. Jahrh. an wurde Myra zur Metropole und besonders im 4. u. 5. Jahrhunder zum religiösen Zentrum.
St. Nikolaus wurde Bischof von Myra. Er starb um das Jahr 350 und wurde zum Schutzpatron der Kinder, Jungfrauen, Seeleute und des zaristischen Russland.
Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Myras sind die lykischen Felsengräber und Sarkophage. Sie sind über und nebeneinander in die Felswände gehauen, sie haben flache Dächer und Satteldächer mit dreieckigem oder spitzbogigem Giebel.

Sehenswert war das römische Theater mit 29 unteren und 9 oberen Sitzreihen.

Der Leichnam des Heiligen Nikolaus wurde in der Kirche von Myra beigesetzt. Ein Teil der Gebeine wurde 1087 von Kaufleuten aus Bari, Süditalien gestolen, wo sie noch heute verehrt weden. Die restlichen Reliquien sind im Museum von Antalya.


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01.10.2000 ©Gabriele Berg